Gus Hansen – Berühmte Poker-Spieler
Der populäre Poker-Spieler Gustav Hansen stammt aus Dänemark und wurde am 13. Februar 1974 in der Nähe der Landeshauptstadt Kopenhagen geboren. In der Poker-Szene ist Hansen auch unter dem Namen „The Great Dane“ bekannt. In seiner Jugend war er ein leidenschaftlicher Sportler und spielte in seiner Freizeit häufig Tennis.
Schon früh begeisterte sich Gus Hansen ebenfalls für das Glücksspiel und nahm an verschiedenen Wettkämpfen teil. Zuerst konzentrierte er sich jedoch auf Backgammon und zog in die US-amerikanische Metropole New York, um sein Glück als professioneller Backgammon-Spieler zu versuchen. Gus bezeichnet sich selbst als Zocker und hat in der Vergangenheit bereits hohe Summen durch das Glücksspiel verloren.
Trotz der immensen Verluste, die er verzeichnen musste, ist seine Begeisterung für solche Spiele ungebrochen. Während eines Austauschjahres an der kalifornischen University of Santa Cruz im Jahre 1993 entdeckte der Däne den Poker-Sport für sich. Später erkannte Hansen, dass er als Poker-Spieler mehr erreichen konnte, als bei Backgammon-Spielen. Seine zahlreichen Erfolge haben ihm Gewinne von rund 5 Millionen Dollar eingebracht und machen Gus Hansen zu einer lebenden Legende.
Bis heute ist es ausschließlich dem Dänen gelungen, drei Turniere der World Poker Tour zu gewinnen. Siege bei der World Poker Tour Bad Boys of Poker, der London All Star Challenge und den Poker Superstars sind nur einige seiner zahlreichen Erfolge und erklären die enorme Popularität von Gus Hansen. Als einer der erfolgreichsten Poker-Profis aller Zeiten machte die Aufnahmen in die World Poker Tour Walk of Fame ihn im Jahre 2004 unsterblich.
Seine äußerst aggressive Spielweise macht Hansen zu einem gefürchteten Gegner und trägt wesentlich zu seinem enormen Erfolg bei. Neben den großen offiziellen Turnieren, ist der Däne ebenfalls in verschiedenen TV-Sendungen zu sehen. Zu Beginn veranstaltete der amerikanische Sender NBC die sogenannte Poker After Dark-Show, an der unter anderem Gus Hansen teilnahm. Des weiteren wurde er 2004 von dem People Magazine zum Sexiest Poker Player gekürt und verfügt daher nicht nur über eine männliche Fan-Gemeinde.