26 Nov

Poker: Das Spiel der unvollständigen Informationen

Poker ist in der heutigen Zeit ein sehr beliebtes Spiel geworden. Was dieses Spiel von anderen unterscheidet ist, das der Informationsgehalt beim Pokern niemals vollständig ist und Ihr aus diesen Informationen so viel wie möglich anfangen müsst. Dieser Artikel beschreibt den Informationsgehalt beim Pokern.

Das komplette Gegenstück zu Poker ist das Spiel Schach. Hier sind alle Informationen im Vorfeld bekannt und es liegt nur noch an den Spielern. Wenn beide Schachspieler gleich gut spielen würden und niemals einen Fehler machen würden, dann würde das Spiel wohl nie ein Ende finden. Beim Pokern fehlen hingegen wichtige Informationen über die Karten der Gegner und deren Verhalten bzw. Spielmuster.

Sogar das beleibte Kartenspiel Blackjack unterscheidet sich vom Poker. Zwar weiß man auch hier nicht, welche Karten in Zukunft auf dem Tisch liegen, jedoch kann man bei diesem Spiel die Mathematik zu Hilfe nehmen. Durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung kann man bei diesem Spiel die richtigen Entscheidungen treffen. Beim Poker allerdings ist immer noch der Faktor Mensch gegeben, der einem einen Strich durch die Rechnung machen kann. Menschen unterscheiden sich in ihrem Benehmen und in der Art, wie sie Karten spielen. Ein Mensch ist nicht mathematisch berechenbar und lässt sich in keiner Formel unterbringen. Genau dies macht das Spiel Poker zu einem sehr interessanten Kartenspiel, das sich weltweiter Beliebtheit erfreut!

Natürlich wollen sich professionelle Spieler nicht damit zufrieden geben, dass die Informationen „unvollständig sind“ und somit entstand das sogenannte „Hand Reading“. Durch das Handreading versuchen die Spieler die Karten der Gegner zu definieren. Sie versuchen herauszufinden, welche Karten er haben könnte. Dies versucht man herauszufinden, indem man die Einsätze der Gegner beobachtet oder auf andere Merkmale achtet.

Um sich davor zu schützen, wie ein Buch gelesen zu werden, haben viele professionelle Spieler die Technik der Täuschung für sich entdeckt. Sie spielen Ihre Karten ganz anders als der Gegner es erwarten würde, um bewusst Fallen zu stellen und das Spielverhalten unlesbar zu machen. Viele Spieler ändern ihre Taktiken bei jeder Hand. Zum Beispiel spielen sie ein paar Asse einmal sehr aggressiv und erhöhen vor dem Flop und ein anderes mal wird die Hand eher vorsichtig gespielt, damit der Gegner ihn auf eine ganz andere Hand setzt.

Diese Vorgehensweisen klingen zwar trivial, jedoch gehört einiges an Übung dazu, nicht so einfach zu berechnen zu sein. Die Spieler brauchen oft jahrelang um eine solch ausgefeilte „Täuschung“ für ihr Spiel zu entwickeln. Wenn Du selbst vorhast einmal ein professioneller Pokerspieler zu werden, dann solltest du dich frühzeitig mit dem Prinzip der Täuschung befassen, damit du auch Chancen gegen die anderen Spieler hast. Ein Spieler, der keine Täuschung in seinem Spiel implementiert hat, wird von anderen sehr schnell gelesen und auch ausgebeutet.

Man sollte sein Spiel daher also immer variieren und nicht immer geradlinig spielen. Je trickreicher ein Spieler sein Spiel macht, desto schwieriger ist er zu durchschauen und desto länger kann er gegen die Sharks am Tisch überleben. Versuch also dein Spiel stets zu verbessern und für andere undurchschaubar zu machen!

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This entry was posted on Thursday, November 26th, 2009 at 5:29 pm and is filed under . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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